Tanguera

Das Tango Musical

direkt aus Buenos Aires


„Tanguera ist das kühnste und provokanteste Musical, das es in der Historie des Tangos je gegeben hat.“
Miami Herald, USA




Die Handlung

Tanguera erzählt die Geschichte von Giselle, einer jungen Französin, die mit einer der ersten europäischen Einwanderungswellen zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Buenos Aires, Argentinien eintrifft.

 

Die Charaktere

Giselle ist eine junge französische Immigrantin, die nach Argentinien kommt, getäuscht durch ein Heiratsversprechen, das sich niemals erfüllt. Anstelle von Liebe erwartet Giselle ein Leben in den Fängen eines Prostitutionsrings.

Das Tango Musical direkt aus Buenos Aires

Tanguera ist die brandneue Tango-Sensation aus Argentinien und mit ihr die provokanteste und sinnlichste Interpretation seit der Erfindung des Tangos. Mit einzigartiger Begeisterung wurde Tanguera in Buenos Aires selbst gefeiert und erlebte hier nach der Uraufführung im Jahr 2002 eine Rekordlaufzeit von 18 Monaten. In der preisgekrönten Choreografi e des berühmten Tangostars Mora Godoy erzählt das tänzerisch virtuose und bestechend mitreißende Ensemble aus 30 Tänzerinnen und Tänzern in diesem Tango-Musical neben der historischen Entwicklung dieser erotischsten aller lateinamerikanischen Verführungskünste vor allem auch eine bewegende Liebesgeschichte.

 La Boca, das berüchtigte Hafenviertel im Buenos Aires der Jahrhundertwende, wo Hunderttausende Einwanderer ihr Dasein fristeten, ist auch der Ankunftsort der jungen Immigrantin Giselle. Hier ist die Unterwelt das Gesetz und die Liebe ein bezahlter Dienst. Während zum Spiel des Bandoneons die engumschlungenen Paare über das Pfl aster versteckter Hinterhöfe und verbotene Parketts verruchter Bars gleiten, erlebt Giselle als bewunderte Tango-Tänzerin den fragwürdigen Erfolg in der glitzernden Welt des Cabarets. Verführt vom kriminellen Gaudencio und geliebt vom tapferen Hafenarbeiter Lorenzo wird sie schließlich beiden Rivalen zum Anlass eines tödlichen Messerkampfes.

Tanguera, das bahnbrechende Tango-Musical aus Buenos Aires, wurde bereits international in Metropolen wie Madrid, Miami und Shanghai stürmisch gefeiert und erlebte auf seiner Deutschland- Premiere 2006 an der Hamburgischen Staatsoper und im letzten Jahr unter der Schirmherrschaft von Maestro Daniel Barenboim an der Staatsoper Unter den Linden einen triumphalen Erfolg. Mit dem Gastspiel im Opernhaus Graz feiert Tanguera nun endlich auch seine Premiere in Österreich.

Muss man – wie der großartige Tango-Erneuerer Astor Piazzolla einmal behauptet hat - in Buenos Aires geboren sein, um den Tango fühlen zu können?

Von Nachteil zumindest ist es sicherlich nicht. Während meiner Kindheit in Buenos Aires war der Tango überall, oft hab ich den König des Tango, Carlos Gardel, im Radio gehört. Mi noche triste, Mi Buenos Aires querido, El día que me quieras - immer wunderschöne Melodien und oftmals sehr erwachsene Texte. Möglicherweise habe ich damals nicht alles verstanden, in diesen Geschichten aus Liebe, Verrat und Verderben. Mit Sicherheit aber habe ich den Tango gefühlt. Als meine Familie 1952 nach Israel übersiedelte, begleitete mich der Tango als argentinische Erinnerung.

Provokation für die einen, ist der Tango für die Anderen eine Offenbarung. Er erzählt Geschichten, so wie übrigens auch Tanguera eine Geschichte erzählt. Wohl nirgends ist die Liebe so kompromisslos wie in diesem Tanz. Nirgends die Tragik so schön, wie in dieser Musik. Vielleicht fühlen und lieben wir am Tango das, was wir nicht immer leben können. Aber das passiert ganz unabhängig von unseren Geburtsorten.

Tourdaten:

24.02.2009 - 01.03.2009 Baden-Baden
03.03.2009 - 08.03.2009 Bregenz
01.07.2009 - 05.07.2009 Leipzig
08.07.2009 - 19.07.2009 Berlin