Faszination Queen

„The Mighty Queen, it would appear, are unstoppable...“ – „die mächtigen Queen sind, das ist ganz offensichtlich, nicht aufzuhalten…“ kommentierte jüngst eine der einflussreichsten englischen Tageszeitungen. Der Autor bezog sich in einem Jahresrückblick auf die Tatsache, dass sich die aktuellen Erfolge von Queen selbst nach 30 Jahren des Bestehens dieser Band durchaus an deren früheren Spitzenzeiten messen lassen.

v.l.n.r.: Ben Elton (Autor), Robert De Niro (Produzent), Brian May (Musik) und Roger Taylor (Musik) Wieder einmal erreichten Queen die Nummer 1 der Albumcharts – mit der Zusammenstellung ihrer 3 CDs umfassenden Compilation „The Platinum Collection“. Sie besetzten die Spitzenpositionen der weltweit angesagten DVD-Charts – mit der Herausgabe ihrer „Greatest Video Hits 1“. Sie vollbrachten das seltene Meisterstück, die bestverkaufte Musiktheater-Produktion in London etabliert zu haben – mit ihrem gefeierten Bühnen-Hit We Will Rock You. Sie fanden ihren Namen als die Schöpfer eines Titels wieder, der in drei unterschiedlichen Umfragen, darunter eine von Guiness World Records, ermittelt wurde – mit Nennung der „Bohemian Rhapsody“ als dem beliebtesten Song aller Zeiten. Und sie fanden sich sogar in einem ruhmesvollen Stern für die Verdienste ihrer Band verewigt – auf dem Boulevard des exklusiven Hollywood Walk of Fame – und erfuhren überdies hinaus ihre offizielle Aufnahme in die amerikanische Songwriter Hall of Fame.
All das verblasst allerdings im Vergleich zu einem ihrer größten Momente im Juni 2002: der Auftritt der Band während der Feierlichkeiten zum goldenen Krönungsjubiläum von Königin Elisabeth II. geriet zu einem wahrhaftigen Triumph, als Brian May vom Dach des Buckingham Palastes aus die englische Nationalhymne anstimmte und 1,2 Mio. Zuschauern sich erhoben und die Band mit einem derart tosendem Jubel begrüßten, dass dieser sich überall in der Hauptstadt von England verbreitete.

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Szenenmotiv: Scaramouche mit Gitarre Es scheint, dass die Zeit und der traurige Tod des Lead-Sängers Freddie Mercury der sich immer weiterentwickelnden musikalischen Kreativität und der genialen Kraft ihrer Auftritte dieser wohl charismatischsten und attraktivsten Band der letzten 30 Jahre nichts anhaben konnten. Queen erschienen erstmals 1972 auf der Bildfläche der britischen Musikszene: eine außergewöhnliche – und für manche sicherlich anmaßende – Mixtur aus dem Glam-Rock der 70er Jahre, dem Hardrock der späten 60er und der Einflechtung anspruchsvoll komplexer Vokal-Harmonien. Am Ende des Jahrzehnts waren Queen zu einer der erfolgreichsten Bands aller Zeiten geworden, die selbst die Beatles sowohl in Sachen Chart- wie auch Konzert-Erfolgen weitaus übertroffen hatte, und war revolutionärer Vorreiter bei ihrem Einsatz von audiovisuellen Techniken, was auf die folgenden Jahrzehnte einen entscheidenden Einfluss haben sollte.

Die Legende die zu Queen geworden war – John Deacon, Brian May, Roger Taylor und der verstorbene Freddie Mercury – verkaufte seit der Veröffentlichung ihres Erstlings „Queen“ im Jahr 1973 weltweit über 150 Millionen Schallplatten. Bis zum heutigen Zeitpunkt veröffentlichten sie 21 Alben, die alle in nahezu jedem Land mit Gold oder Platin ausgezeichnet wurden. Queen verdanken wir einige der Rock-Klassiker schlechthin – „Another One Bites The Dust“, „I Want To Break Free“, „Radio Ga Ga“, „Crazy Little Thing Called Love“ oder „Somebody To Love“, um nur einige wenige ihrer Nummer 1-Hits zu erwähnen. Ihr Vermächtnis lebt in Sportveranstaltungen rund um den Globus weiter, wo Songs wie „We Are The Champions“ und „We Will Rock You“ zu Hymnen für jedwede Art von Teams sämtlicher Nationen wurden. Zahllose Top-Interpreten und Künstler des heutigen Musik-Business, wie beispielsweise Axl Rose oder The Foo Fighters bekennen sich zu Queen als deren größte Inspiration.

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Und es scheint, dass jedes Jahrzehnt eine neue Generation an Fans hervorbringt: der Klassiker „Bohemian Rhapsody“ erklomm erneut die Nr. 1, nachdem er in der Jugend-Kultkomödie Wayne’s World vorkam. Und Abend für Abend zieht das Queen-Musical We Will Rock You das Publikum in seinen Bann.

Im Zuge seines phänomenalen Erfolges am Londoner West End, feierte das Queen-Musical mittlerweile auch in Madrid, Melbourne, Perth, Brisbane, Las Vegas, Sidney, Moskau, Köln, Tokio, Johannesburg, Kapstadt, Durban, Zürich, Osaka, Toronto und Aukland und Wien seine Premiere.

Szenenmotiv: Gallileo und Scaramouche Eine entscheidende Rolle spielte die Band bei der Verwirklichung des Nelson Mandela 46664-Konzerts in Südafrika, und ist eine der Hauptakteure auf dem dazu eingespielten DVD- und CDSet, das im April 2004 veröffentlicht wurde. Darüber hinaus engagieren sich die Mitglieder von Queen weiterhin für den von ihnen gegründeten Mercury Phoenix Trust, eine AIDS-Stiftung zum Gedenken des Queen-Sängers Freddie Mercury, die 1992 mit dem Freddie Mercury Concert ins Leben gerufen wurde. Bis heute verzeichnet die Stiftung Spenden von über 12 Millionen Dollar, mit denen sie verschiedene AIDS-Projekte weltweit unterstützt.

Zuletzt machten Brian May und Roger Taylor eine Neuaufnahme ihres Klassikers „We Will Rock You“ mit Beyoncé Knowles, Britney Spears und Pink für die aktuelle Pepsi-Kampagne. Des Weiteren erfreute sie die Tatsache, dass sie, als eine der wenigen nicht-japanischen Bands, mit ihrer Compilation „Queen Jewels“ in Japan auf dem ersten Platz der Album-Charts gelandet waren. Urheber und Produzenten eines weltweiten Musicalerfolges und Spitzenreiter von DVD- und CD-Charts rund um die Erde: „Die Dampfmaschine, zu der Queen geworden ist,“ so die Times, „zeigt keinerlei Anzeichen, in naher Zukunft eine Pause einzulegen“.

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